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Jugendclub Linie 15
- Historie
Eine kleine
Geschichte des Jugendclub Linie 15
Der Jugendclub Linie 15 startete
1965 mit Clubstunden und Fahrten,
Sport, Spielen und Glaubenskatechesen. Schnell wuchs die Zahl
der jugendlichen Teilnehmer. Spontaneität
war wichtiger als Organisation. Das änderte sich mit der
Anerkennung als förderungswürdige
Jugendeinrichtung 1969 durch die Stadt Bonn. Nicht, dass
Spontaneität fortan keine Rolle mehr gespielt hätte; doch wer
öffentlich anerkannt und gefördert wird, unterliegt einer
Rechenschaftspflicht, die ein gewisses Maß an
organisatorisch-bürokratischem Aufwand erfordert.
In den siebziger Jahren wuchs der
Jugendclub deutlich. Ein umfangreiches Angebot, etwa
Film- und Fotografie-Arbeitskreise,
Lernmethodikkurse und Stadtspiele, Clubstunden und vor allem
Fußball, führte regelmäßig dutzende Schüler zusammen. An
Zeltlagern nahmen nicht selten mehr als 100 Jugendliche, auf
Fahrten für ältere bis zu 40 Oberstufenschüler teil.
Im Jugendclub Linie 15 sind
Berufstätige, Studenten und ältere Schüler
ehrenamtlich als Jugendgruppenleiter tätig. Ohne sie
könnte das Programm überhaupt nicht angeboten werden. Heute ist
die Zahl der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zwar nicht
mehr so hoch wie in der Boomzeit; das ehrenamtliche Engagement
ist aber eine Konstante geblieben.
Stetig
rückläufige Teilnehmerzahlen hatten in den achtziger
Jahren und Anfang der neunziger viele Jugendeinrichtungen zu
verkraften - ein Phänomen, dass sich wohl auf den starken
Geburtenrückgang, eine Fülle weiterer, auch rein kommerzieller
Jugendangebote und eine veränderte Freizeitgestaltung
Jugendlicher zurückführen lässt.
Seit Mitte der neunziger Jahre hat
der Jugendclub wieder stärkeren Zulauf.
Viele, die einst selbst dabei waren oder das Bildungsangebot auf
anderem Wege kennen lernten, schicken inzwischen die eigenen
Kinder zum Jugendclub.
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